Andreas Rebers

„Eine Abrissbirne auf zwei Beinen“

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Weitere Pressestimmen

Interviews und Beiträge zum Nachhören oder -lesen):

SWR2 – 17.09. |  Sonja Striegel im Gespräch mit Andreas Rebers  |  Kein Empörungsdienstleister
Bayern2 Radiospitzen,  29. April  Der satirische Monatsrückblick  von Andreas Rebers
(und zum Nachlesen )
„Bei mir gibt’s die Tieferlegung”   Merkur 9.05.2016 | Interview: Rudolf Ogiermann,

AMEN

„Der Kabarettist Andreas Rebers … schont bei seinem Auftritt im Ulmer Zelt nichts und niemanden – und liefert eine Glanzleistung ab. Kabarett wie eine gut geschliffene Klinge. Wo „Reverend Rebers“ auftritt, gerinnt die Milch der frommen Denkungsart schon mal. Aber wem wenn nicht Andreas Rebers gesteht man zu, mit einer so geistreich austarierten Mischung von Analyse, Satire und Zynismus ein kabarettistisches Abbild unserer Zeit auf die Bühne zu bringen?…“ F.L.Arnold, Augsburger Allgemeine, 20.06.2017

„Kokett rühmt er sich als „Betroffenheitskomiker”, doch die andere Selbsteinschätzung als Kabarettist der „extremen Mitte” trifft es genauer. Zu Rebers Extremismus gehört freilich keine radikale Position, sondern eine unheilbare Liebe zu seinen Mitmenschen. Da dreht er, zum jauchzenden Vergnügen seiner Zuschauer, auch mal durch und plaudert über seine schlimme Jugend in der elterlichen Pony-Braterei oder beschwört mit seiner betörenden Musikalität die Gespenster von Peter Alexander oder dem Polit-Liedermacher Franz-Josef Degenhardt.”
Mathias Hejny, Abendzeitung München, 12.05.2016 

„Andreas Rebers übt recht deutliche Kritik am politischen Islam, was ihm auch schon vor „AMEN“ den Vorwurf der Islam-Feindlichkeit eingetragen hat – sowie gelegentlichen Applaus aus der falschen Ecke. /..Diese Versuche einer Vereinnahmung von rechts sind ebenso absurd wie die Vorwürfe von links. Andreas Rebers hat sich ganz einfach eine Unabhängigkeit im Denken bewahrt.”
Christoph Leibold, 12.05.2016, auf BR2 und bayern.de    (zur gesamten Kritik)

Mission erfolgreich erfüllt
»Amen« sagt Andreas Rebers zum Abschluss seiner »Reverend Rebers« Trilogie

»Ich bin die Fichte, die dem Kieferorthopäden nachts im Traum erscheint« erklärt er in einem Lied. »Ich bin die Scherbe auf der Liegewiese.« Dass wir es uns dort nicht zu bequem machen, dafür möchte Andreas Rebers sorgen. Seit mittlerweile zwanzig Jahren attackiert er in der Lach- und Schießgesellschaft die Übereinkünfte, Benimmregeln, Floskeln und Denktabus eines linksgrünen Bürgertums. Diese Mission führt er nun im letzten Teil seiner »Reverend Rebers«-Trilogie fort.
»Ich helfe gern«, versichert sein kabarettistisches Ich mit treuherziger Miene. Es hat sein persönliches Betreuungsobjekt am Hauptbahnhof abgeholt und erläutert »Frau Flüchtling« nicht nur anschaulich den Wertekanon des Kapitalismus, um sie in die moderne Marktwirtschaft zu integrieren, sondern lässt sie zudem ein Zweitstudium im German Putzing absolvieren. Unbekümmert um politische Korrektheit stellt Rebers den moralischen Narzissmus, die Selbstgefälligkeit und sülzig getarnte Arroganz in der Flüchtlingsfürsorge bloß. Er schickt seine Bühnenfigur auf gesellschaftspolitische Minenfelder und verstrickt die Zuschauer in ein raffiniert geknüpftes Netz aus Verführung und Provokation. Sein Kabarett kann man nicht in wohligem Einverständnis abnicken.
Natürlich treffen wir in »Amen« auch wieder die multikulturelle schlesische Glaubensgemeinschaft der Bitocken sowie die dauerbetroffene, alleinerziehende Mutter Frau Hammer, geborene Sichel, und ihren missratenen Sprössling. Die Konfrontation von dessen Murmeltier-Kita-Gruppe mit einem frei laufenden, schaufelbewaffneten Kind auf dem Spielplatz dient als Auslöser für herrliche Tiraden gegen eine verlogene, kuschelweiche Peace-Pädagogik. (»Damit wirst du nichts bei der Deutschen Bank.«) Nicht alles ist so lustig in diesem Solo, in dem sich einige Ausflüge in die Tagespolitik mit Haudrauf-Pointen finden. Doch sie sind eingebettet in rasiermesserscharf geschliffene Textpassagen, köstliche frauenfeindliche Scherze und wunderbare Rebers-Lieder am Keyboard, die er mit einer Hommage an Franz-Josef Degenhardt anreichert.
Rebers-Fans werden in »Amen« vieles wiedererkennen, wie das Peter-Alexander-Trauma seiner Kindheit oder das von rechten Jugendlichen renovierte Fliesenzimmer. Der Kabarettist recycelt in seinem neuen Programm mehrere ältere Nummern. Aber wie könnte man sich daran stören, wenn sie so gut sind.
Petra Hallmayer, MF – Münchner Feuilleton, Juni 2016 

Weihnachten mit Onkel Andi

„…der bald Sechzigjährige pflegt einen scharfen, aufmerksamen Blick auf die brisant-bekloppten Phänomene des hippen Zeitgeistes… Beobachtungen, die er mit eloquentem Erfindungsreichtum zu köstlichen literarischen  Bildern formt. Immer unterhaltsam versteht sich, eben „tanzbare Kapitalimuskritik”. Was keineswegs heißen soll, dass Rebers in der herkömmlichen linkskonservativ erstarrten Kabarettsuppe schwimmt. Dem freimütigen (und -mutigen) Selbstdenker gereicht es zur Ehre, gelegentlich den berühmten  „Beifall von der falschen Seite” zu bekommen. Stets freundlich lachend nimmt er es hin: Wir wissen ja, daß man beim Beissen die Zähne zeigt.”
Norbert Tefelski, DER TAGESSPIEGEL | Spielzeit-Reimzeit,  24.11.2016

„Es geht ihm auf der Bühne um den leisen Horror des Alltags, von dem er mit Lakonik und Zynismus erzählt….Viel Raum gibt er seiner Bühnenfigur Günther. Der hat sein Leben lang hart und gern gearbeitet, erledigt die Dinge wie es sich gehört und fragt lieber gar nicht nach dem Sinn all dessen…Günther ist ein netter Kerl mit viel Identifikationspotential. Die Unbehaglichkeit schleicht sich langsam an…Rebers gelingt es ratlosen Konservativismus auf dessen Weg nach rechts geschickt mit dessen eigenen Worten zu entlarven. Das ist umspektakulär, aber nachhaltig bitter.”   Thomas Kästle, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 7.11.2016

Der Bayerische Kabarettpreis 2013 | Musikpreis

geht an ANDREAS REBERS
„Jurybegründung: Schräg, schräger, Rebers – so könnte man das Bühnenschaffen von Andreas Rebers übertiteln. Er ist einer der vielseitigsten deutschen Kabarettisten und glänzt durch Querdenken und große Experimentierfreude. Seine satirischen Lieder, begleitet am Akkordeon oder Synthesizer, sind brillant durchdacht und vielschichtig. Sie machen Andreas Rebers unverwechselbar in der deutschen Kabarettszene. Seine berüchtigten „Arbeiterlieder” werden wegen ihres bösen Spotts gefürchtet. Durch den ihm eigenen respektlos-genialen Umgang mit allen denkbaren Themen gehört der gebürtige Niedersachse seit vielen Jahren zu den Größen des bundesdeutschen Kabaretts. ”
aus der Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks vom 25.01.2013
Der Bayersiche Kabarettpreis wird zum 15. Mal vom Bayerischen Rundfunk gemeinsam mit dem Münchner Lustspielhaus verliehen.

Der Wilhelmshavener „Knurrhahn” 2016

Aus der Pressemitteilung des Pumpwerk Wilhelmshaven vom 8.03.2016:
„Der Kabarettist und Musiker Andreas Rebers erhält den vom Verein „Pro Pumpwerk” zum 29. Mal verliehenen Wilhelmshavener „Knurrhahn”. Die Jury des seit 1986 alljährlich vergebenen Kleinkunstpreises … würdigte eine „geniale Koppelung von Musik und Texten” als Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal des in Westerbrak geborenen Künstlers, der nach dem Akkordeon-Studium in Hannover 1989 bis 1997 musikalischer Leiter des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig war. Auf der Pumpwerk-Bühne hatte Andreas Rebers bereits seit 2004 regelmäßig mit bitterbösem, aber auch frech-poetischem und schelmischem Wortwitz dafür gesorgt, dass man ihn in mögen musste. Dabei komme, so die Jury, Rebers alles andere als gefällig daher und lasse sein scharfsinniges Sezieren aktueller und zeitloser gesellschaftlicher Themen nie durch den Blick auf TV-Quoten oder politische Korrektheit abstumpfen.”

Pressestimmen zu: Auf der Flucht

„Auf dem Gipfel beissender Satire
Erst der Kabarettpreis, dann der Leistungsnachweis: In der ausverkauften Nürnberger Tafelhalle konnte sich das Burgtheater-Team beim abendfüllenden Gesinnungsanschlag des frisch gekürten Andreas Rebers (s. AZ vom Montag) die unterstellte Entwicklungssprungkraft des Münchner Musik-Satirikers, der so unverschämt Multikulti püriert, persönlich bestätigen lassen. Das Solo „Auf der Flucht“ ergibt über die ganze Distanz erst recht ein Glanzstück, mit dem der 51-Jährige zur Tücke eines Schramm, Hader und Barwasser aufschliesst.
…/„Auf der Flucht“ ist ein gezielt geplanter, blitzgescheiter Aufstieg auf den Gipfel beissender Satire: „Aufi“ in die Niedertracht. Die Absturzgefahr sichert den entlarvenden Nervenkitzel des Unkorrekten: „Ich plädiere für tiefstes Misstrauen“, sagt Rebers, während die „Fremdschäme“ im doppelten Boden infamen Wahnwitzes versinkt.”
Andreas Radlmeier, Abendzeitung Nürnberg, 13.01.2009

„Sprachlich ebenso geschliffen wie drastisch zerstört Rebers mit jedem Satz die Erwartungen, die der vorige geweckt hat.”
Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung 14./15.02.2009

„Zugespitzt gesagt: Rebers dritter Weg ist geistiges Wachrütteln durch geistvolles Anpöbeln. So wird bisweilen mit Gossenslang versehene Komik unversehens zu großem Kino. Das schafft sonst nur der Pop, und der ersäuft ja für gewöhnlich im moralisierenden Pathos, sobald er politisch wird. Nein, sie ist nicht immer leicht zu ertragen, weil sie so gnadenlos und gleichzeitig so gut ist, die scheppernde Liederlichkeit des tugendhaften Bürgers Andreas Rebers.”
Tobias Schmidt, Passau-live, 16.02.2009

„Wieder einmal schlägt der vielfach preisgekrönte Star-Satiriker allen Erwartungshaltungen ein Schnippchen, wenn er beispielsweise zur zeitgemäßen Flucht mit Frühbucherrabatt einlädt. Er mixt pointiert verbale Randale mit tückischen Finten, wirbelt sicher geglaubte Standpunkte durcheinander, albert herum und assoziiert mal eben Heidi Klum(fuß) mit Joseph Goebbels. Die verrückte Tour de Force durch Rebers‘ dreifach gekrümmte Gehirnwindungen rüttelt alle Synapsen wach. Bei genauerem Hinsehen trägt er auch gar keine Krone – sondern die Narrenkappe eines Weisen.”
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost 22.03.2009

„Ganz Groß Und dann hebt er ab zu einem schwindelerrengendem, kabarettistischen Höhenflug.
…/ Tatsächlich ist Rebers nicht zu fassen, er entzieht sich hakenschlagend allen Kategorien, jongliert souverän mit allen Möglichkeiten des Kabaretts. Dabei war er nie näher bei sich. …/Andreas Rebers hat die Bühne nicht in Hoppla-jetzt-komm-ich-Manier gestürmt. Er hat sich stetig weiterentwickelt. Heute ist er dort, wo nur sehr wenige hinkommen.”
Petra Hallmayer, Süddeutsche Zeitung 10.01.2008

„Übrig bleiben ein bisschen Häme und zwei Stunden Kabarett.” Nein, Andreas Rebers, das stimmt nicht. Zu viel der Bescheidenheit. Nach zwei Stunden Kabarett entlässt der Kabarettist sein Publikum: erstens mit der Sucht, noch mehr von ihm zu hören.
Zweitens mit der Lust, sich nachträglich noch einmal hineinzudenken in die verrücktesten, in ihrem Aberwitz so wahrhaftigen Reberschen Denkmodelle. Und drittens mit dem Gefühl, diesem Spötter mit dem Akkordeon ganz schön ausgeliefert zu sein; nämlich durch das Lachen über Witze und Pointen von sich mehr preisgegeben zu haben, als einem vielleicht lieb ist. Kann ein Kabarettist mehr wollen? Das Premierenpublikum in der Münchner Lach & Schieß jedenfalls lag Andreas Rebers zu Füßen.”
Sabine Dultz, Münchner Merkur, 10.01.2008

„Glasklar wie nie zuvor brilliert er in der satirischen Analyse unserere Gesellschaft. Rebers funkelt in unendlich vielen Facetten – schauspielerisch wie musikalisch.
B. Welter, TZ München, 10.01.2008
Gerade in den lakonisch-trockenen Liedern zum Akkordeon, seiner „Strapsmaus”, ist der 50jährige Kabarettist ganz dicht am Puls der „gefühlten Demokratie”. Gabriella Lorenz, Abendzeitung München, 10.01.2008
Andreas Rebers ist ein glänzender Narr. Und ein sehr geschickter, brandgefährlicher dazu. Nordsee-Zeitung, 16.11.2009
Einer der letzten wirklich linken Entertainer: Andreas Rebers.”
Martin Mühlfenzl, Ebersberger Zeitung 1.02.2010

„Anatomie des Desasters
Er agiert mit der Breitbandwirkung von Popsongs und treibt dabei seine vornehmlich unkorrekten Pointen wie Skalpelle unter die Haut. Andreas Rebers ist heftig, schonungslos und dabei schlicht genial. Dabei reizt er nicht nur inhaltlich die Ränder des Zumutbaren aus, sondern er zeigt auch die ganze formale Bandbreite auf, die gutes zu genialischem Kabarett werden lässt. Rebers Rezeptur ist die Masslosigkeit – und davon nicht zu knapp. Ob als herausragender, hochmusikalischer Sänger und Instrumentalist, Schauspieler, Geschichtenerzähler, Sprücheklopfer oder politischer Querdenker – immer nimmt er einen mühelos mit auf seiner Flucht über die Grenzen des Akzeptierten.”
Michael Hasler, St. Galler Tagblatt 17.09.2010

zu: Ich regel das

„Seine stets mit stammtisch-verkumpelter Freundlichkeit servierten neuen geschliffenen Tiraden und aberwitzigen Erkenntnisse über Glaube und Gier, Himmel und Hölle, das Yoga des Tontaubenschießens und die Pumpgun als effektives Kommunikationsmittel, übertrifft einmal mehr auch die hochgestecktesten Erwartungen an den bitterbösen und brisanten Spott eines der besten deutschen Kabarettisten.”
Peter Blau, Österreich-Premierenkritik, kabarett.at, 19.10. 2011

„Die Barbarei der Zivilisation 
– Andreas Rebers regelt in der Lach & Schieß alles mit Musik und beißendem Spott
Am Beginn der Uraufführung von Rebers Kabarettsolo ist klar: Jetzt ist er völlig durchgeknallt. Aber mit dem Hinweis auf Kubrick hat Rebers seinem Publikum den Generalschlüssel zu seinem Werk geschenkt: Der ultrabrutale Kino-Schocker verstört seit 1971 zuverlässig, weil hier Barbarei als Zivilisationsschaden beschrieben wird.
…/ Aber wenn wir gerade darüber in brüllendes Gelächter ausbrechen können, dann verdanken wir das der Kunst von Rebers.”
Mathias Hejny, Abendzeitung München, 14.07.2010

„Großartig unkorrekt. Lange genug war Rebers „Auf der Flucht“. Kaum zurück, nennt er sein neues Programm „Ich regel das“ und versteht darunter nicht weniger als alles. Kein Problem für den 52-Jährigen, der zuletzt nicht nur alle maßgeblichen Kabarett-Preise ins heimische Regal packen konnte, sondern auch so viele Widersprüche in eine Bühnenfigur, dass der Begriff „Tante-Emma-Laden des Kabaretts“ eine neue Bedeutung erhält, mit dem sich Rebers dereinst selbst vis-à-vis der Witz-Discounter platzierte. „Reverend Rebers“ kann enorm viel und ist dabei stets so unberechenbar wie politisch unkorrekt.”
Sabine Leucht , Süddeutsche Zeitung, 15.7.2010

„Verbal-Rambo
Von der Machart aber ist „Ich regel das“ in gewohnter Höchst-Qualität – eine Qualitäts-Steigerung scheint bei diesem verbalen Rambo, diesem Alleinunterhalter aus dem Norden, kaum mehr möglich. Wie immer sekundiert ihm die „Strapsmaus“, sein Akkordeon, vor allem aber sein E-Piano, auch das ein Novum. Auf ihm begleitet er sich zu seinen alten neuen „Arbeiterliedern“, diesen wunderbar schrägen Songs in der Tradition zwischen Brecht und Bohlen.”
B. Reitter, Passauer Neue Presse, 15.07.2010

„Hier wird ganz genau zurückgezahlt
Es ist Irrwitz in großen Scheinen, den Andreas Rebers da diabolisch grinsend seinem Publikum hinblättert. In seinem Imperium ist er mal Guru, mal Teilzeit-Vater, mal Despot und mal Revolutionär. Beim Salonsozialisten in bequemer Jeans hat vor allem Rot-Grün nichts zu lachen. Ob es um die Liebe zur Exotik geht, gesunde Ernährung oder sanfte Medizin – hier wird (zurück-)gezahlt auf Heller und Pfennig… Die Musik gibt dem Programm besondere Tiefe, in sie hinein bettet Rebers etwa seine groteske Ballade vom Amoklauf bei Tengelmann, vom verzweifelten Kampf eines Opfers um seine Würde. Rebers, der freche Agitator, kann auch ganz sanft. Das macht Abende mit ihm so kostbar.”
Rudolf Ogiermann, tz München, 15.07.2010

„Aber man ahnt auch die unheimliche Kraft von Rebers satirischem Feuerwerk: Mit einem Mal steht man hoch oben im Ausguck über dem Abgrund der menschlichen Eitelkeiten und hat eine düstere Ahnung, wie man das regeln könnte.”
Bonner Rundschau, 9.11.2010

„Rebers Themen sind unglaublich vielfältig und zeigen damit umso deutlicher den Aberwitz in einem Land, in dem „die Regierung Angst und Schrecken verbreitet und dabei von der Opposition sinnvoll ergänzt wird“: Der 1,39 Euro-Pfandbon von Kassiererin Emily („Von der Springer-Presse zu 1,40 Euro aufgebauscht!“), Resteverwertung durch die Medienmetzger, Gewaltfreiheit und faschistoide Radfahrer: „Ich regel das“ kommentiert quasi als „Gottes Werk und Rebers Beitrag“ verstörend unterhaltsam den bundesdeutschen Wahnsinn.”
Jan-Geert Wolff, Allgemeine Zeitung Mainz, 20.11.2011

„Nein, Gutmenschen werden Rebers nicht mögen – alle anderen dagegen sicher.”
Die Rheinpfalz, 12.02.2011

„Doch er ist nicht einfach in die linke Ecke zu stecken, nie ist Rebers eindimensional. Er mischt etwa das Klischee der einst linken Grünen mit ebenso feinem Schliff auf, legt das bourgeoise Herz der Partei offen, wo sie mit der CDU zu koalieren bereit sind.
Er findet sie auf allen Seiten, die Schubladen-Denker, die einfach Gestrickten.”
Schwarzwälder Bote, 30.03.2011

„Von bitteren Songs über die unterbezahlte „Tengelfrau“ nähert er sich beißfreudig seinem Intimfeind, dem grünen Bionade-Biedermeier. Da feiert der Irrsinn des Bio-Wildlachses fröhliche Urständ und Rebers läuft zu großer Form auf.”
Abendzeitung Nürnberg, 5.04.2011

„Rebers Kunst ist absolut frei von Anstand, strotzt vor Wut und Bitterkeit, weiß dies jedoch mit jenem scharfsinnigen, unwiderstehlich unerschrockenen Etwas anzureichern, für das es im Jiddischen das wunderbare Wort Chuzpe gibt.”
K. Jordan, Passauer Neue Presse, 16.01.2012

Preise

Der DEUTSCHE KABARETT-PREIS 2008
vergeben vom nürnberger burgtheater ­geht an ANDREAS REBERS
„…Der aus dem Weserbergland stammende Rebers ist ein hochmusikalischer Querdenker, der sich allen Kategorisierungsversuchen entzieht. Sprachlich präzise und geschliffen, inhaltlich komplex und mit großer Lust an politischer Unkorrektheit verwebt er seine teils surrealen Einfälle und verschrobenen Gedankensprünge zu irritierenden und dabei höchst unterhaltsamen Programmen. ../ Mit seinem philosophisch-musikalischen Kabarett hat er sich auf leisen Sohlen ganz an die Spitze des deutschen Kabaretts gespielt.”

Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2007
in der Sparte Kabarett erhält ANDREAS REBERS.
„Damit zeichnet die Jury einen Künstler aus, der schon auf den ersten Blick durch seine enorme Wandlungsfähigkeit auffällt. Und das gute alte Akkordeon ist für ihn nicht nur musikalisches Handwerkszeug – bei ihm wird es zum Instrument der Satire selbst.
Dabei agiert er im besten Sinne populär, weil: Das Ziel seiner stark entwickelten Angriffslust sind Herr und Frau Jedermann. Sie bringt er zum Tanzen – und ihr Weltbild gleich mit.“

Salzburger Stier 2006
„Der internationale Radio-Kabarettpreis „Salzburger Stier“, der seit 1982 jährlich von Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und seit 2004 auch aus Südtirol (ARD, ORF, DRS, RAI Bozen) vergeben wird, feiert sein 25.jähriges Jubiläum und geht 2006 für Deutschland an den Kabarettisten und Musiker ANDREAS REBERS, der in seinen Programmen eine ganz eigenständige Form der Unterhaltung entwickelt hat: Satire und Poesie, skurrile Erzählstücke und musikalische Mini-Dramen fügen sich zum Gesamt(-Klein)kunstwerk.
Die Wirklichkeit verrutscht dem Künstler genauso wie der viel zu große Anzug, und alle Versuche, das Chaos zu bewältigen, führen weiter ins Dickicht des alltäglichen Irrsinns. Für seine Soloprogramme erhielt Rebers (Jahrgang 1958) u. a. den „Wolfsburger Wolf“ (2000) und den „Prix Pantheon“ (2003). Andreas Rebers verkörpert in seiner Person und seinen Programmen die Nord-Süd-Spannung in Deutschland, da ihn sein Weg von den norddeutschen Rübenfeldern mitten hineinführte in die Schicki-Micki-Gesellschaft Münchens, wo er heute mit seiner Familie lebt.“ (aus der Pressemitteilung des ORF, 11.01.2006)

„Pointen Rallye bei den Wühlmäusen Berlin – Kleinkunstpreis an Andreas Rebers.
Der Preis der Jury unter dem Vorsitz von Tagesschau Chefsprecher Jan Hofer ging verdient an den Ausnahmekabarettisten Andreas Rebers. Er nahm die Zuschauer mit auf die wohl schrägste Shoppingtour ihres Lebens.“
Berliner Morgenpost, 13.06.2005

„Kein Zweifel: Was den aus dem Weserbergland stammenden Entertainer Andreas Rebers zum aufsteigenden Stern der zeitkritischen Kleinkunst-Unterhaltung macht, ist vor allem der skurrile, beinah lyrische Charme seiner Bühnendarbietungen.“
Reinhard Mohr, DER SPIEGEL, 51/2003

Rebers muss man mögen

„Saison Highlight: Andreas Rebers hob den politischen Humor auf eine neue Ebene.
Michael Kunz, Siegener Rundschau, 26.04.2016

CD-Rezension:  „Rebers hilf!
Ich hatte auch eine schwere Kindheit – aber da muss man doch nicht gleich religiös werden!“ Andreas Rebers liefert mit dieser Feststellung die wohl treffendste Zusammenfassung des grundlegenden Problems unseres Planeten: Es gibt zu viele Götter mit Absolutheitsanspruch. Die Religionen werden immer fanatischer, egal wohin man schaut. Aber wenn man in der Kategorie Intelligenz das kürzere Streichholz gezogen hat, dann ist es eigentlich auch keine völlig dumme Idee, allen anderen den Kopf abzuschlagen. Evolution rückwärts. Muss man einfach mal ausprobieren.
Reverend Rebers hält allerdings nichts von Religionen, deren einziges Ziel es ist, andere in ihrem Glauben oder Nichtglauben zu bevormunden. Da lob er sich doch die schlesische Glaubensgemeinschaft der Bitocken, die wirklich jeden nach seiner Facon selig werden lässt. Ein munteres Völkchen mit Kigogen und Synarchen, wo der Rabbi zu Weihnachten „Stille Nacht“ vom Minarett singt. Was könnte die Welt ein friedliches Plätzchen sein, wenn wir nur alle Bitocken wären.
Andreas Rebers ist ein seltsamer Vogel, nicht nur wegen seiner schrägen Gedankensprünge und seinem unnachahmlichen Wortwitz. Er gehört einer aussterbenden Spezies an: dem geerdeten Kabarettisten. „Ich bin nicht extrem links, ich bin nicht extrem rechts, ich bin das dritte, von dem Sie glauben, es gibt es nicht: Ich bin extrem Mitte“. Er ist also genau da, wo im Moment keine politische Partei mehr zu finden ist und so bekommt Angela Merkels konzeptlose Flüchtlingspolitik genauso ihr Fett weg wie die AfD oder das realitätsferne Gutmenschentum. Mit Rebers kehrt tatsächlich wieder so etwas wie Vernunft ins Kabarett ein und man bemerkt bestürzt, dass dieselbe in letzter Zeit ziemlich auf den Hund gekommen ist. Ich glaube sogar beobachtet zu haben, dass im politischen Fernsehkabarett wieder so etwas wie Lagerbildung stattfindet. In der „Anstalt“ wird schon lange niemand mehr wie Rebers (oder Monika Gruber) eingeladen, die auch mal im linken Spektrum unpopuläre Meinungen vertreten. Die extreme Mitte hat eben keine Heimat mehr. Und da wundern sich die Leute ernsthaft, dass sich alle mit wachsender Begeisterung die Köpfe einschlagen? Rebers predigt Kompromissfähigkeit und Toleranz, aber das ist offenbar das Letzte, was derzeit Konjunktur hat. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns! Ein Rezept, das sich bekanntlich immer schon bewährt hat.
Und so bleibt einem bei Rebers neuem Programm, das auch einige Elemente aus dem vorangegangenen wieder aufnimmt und weiter entwickelt, so manches Mal ein Kloß im Hals stecken und man fragt sich, wo das alles noch hinführt. Die Aufnahme stammt wohlgemerkt vom November 2015. Welche Prophetie…
Früher dachte ich, Andreas Rebers hätte einen Humor, der unter Psychologen sicher auch berufliches Interesse weckt, mittlerweile bin ich überzeugt, er ist einer der letzten Normalen in einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Welt. Wir sperren echt die Falschen ein…”
31.03.2016, Volker M., Amazon-Rezension : Rebers muss man mögen – Eine Abrechnung: WortArt (Audio CD)

„Volkes Stimme entlarvt Volkes Stimme – das muss man erst mal so hinkriegen.”
Erlanger Nachrichten, 1.05.2015 (zum Artikel)

„Keiner, der so lustvoll politisch unkorrekt ist wie er. Keiner, der sein Publikum so respektlos mit Wahrheiten traktiert.” Alice Natter, Mainpost, 9.03.2015

„Dieser Mann ist so großartig, den muss man einfach mögen.”
aus dem Beitrag von Christoph Leibold auf BR2, Bayerischer Rundfunk, 22.01.2014

„Das ist die große Kunst des Andreas Rebers: den Zuschauer aufs Glatteis zu locken, ihn zum Lachen an den „falschen” Stellen zu verführen. Stets muss man bei ihm auf der Hut sein, einen Satz zu beklatschen, der im nächsten Moment als zwiespältig oder gar als Herrenmenschentum entlarvt wird. Sprachlich ist das so elaboriert, dass es nicht mehr zitierter ist. … Ein genialer Wahnsinn.”
Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung, 23.01.2014

„Den Titel kann man so oder so lesen. Man muss ihn schon mögen, denn nicht jeder erträgt seinen ätzenden Spott. Oder man muss ihn ganz einfach mögen, eben weil er angstfrei und respektlos nicht einmal dem Guten im Menschen traut. ..Mit klassischem Kabarett haben die Predigten von „Reverend Rebers“ vor dem „schlesischen Gebetsteppich” – einem Wandbehang mit röhrendem Hirsch – nichts zu tun. Die Kanzlerin und ihre Koalition sind nur Statisten eines sich grandios entfaltenden Gesellschaftspanoramas. Scheinbar verhuscht lässt er sich durch Themen und Geschichten treiben, doch nicht nur wegen seines souveränen Musikantentums ist er der Jazzer unter Deutschlands Kleinkunstvirtuosen: Nie ist ganz sicher, ob er eine Story wirklich aufgeschrieben hat oder sie gerade, inspiriert von einem Motiv, einfach improvisierend weiter spinnt. Was anderswo fröhliches Blödeln ist, meint Rebers ernst als radikale Kampfansage und vereint seine Gemeinde, die ihn nicht nur mag, sondern verehrt, gegen Radikale und Dogmatiker aller Länder.”
Matthias Hejny, Abendzeitung München, 23.01.2014

„Rebers muss man mögen”(Untertitel: „Eine Abrechnung”) ist eine hochexplosive, dabei hochkomische Sache, die der 56-Jährige – wie immer – mit viel Musik aufmixt. Seine Virtuosität am elektrischen Klavier, mit dem er alle möglichen Klänge erzeugen kann, und am vertrauten Akkordeon sorgt für die dritte Dimension dieses Abends. Hier erlebt man einen anderen, einen hochpoetischen Rebers, dessen Verse dennoch zutiefst politisch sind.”
Rudolf Ogiermann, Münchner Merkur, 23.01.2014

„Rebers geriert sich als Gegner aller Extreme. Als Reverend Rebers verteidigt er die Mitte, und das radikal. Seine „Schlesischen Bitocken” müssen an nichts glauben, das dafür kompromisslos. Auf das Augenzwinkern des Satirikers wartet man vergeblich. Vielmehr ertappt man sich dabei, schadenfroh über seine eigenen Maßstäbe von „Political Correctness” zu lachen und das auch noch unheimlich sympathisch zu finden. Denn der 56-Jährige macht das sprachlich so gekonnt, so derb und zugleich intelligent, diesen Rebers muss man eben mögen.”
Karl Oberascher, Kurier, Wien 23.02.2014

„Sein Programm ist eine kompromisslose Kampfansage gegen Radikale und Dogmatiker, mithin nichts für Gutmenschen, Tugendbolde oder etwa den Allseitsverständnisvollen. Wenn „Onkel Andi” seine Lästerbotschaften Salve auf Salve nur so raushaut, dann ist das hintergründiges Kabarett vom Feinsten. Munter schlägt er nach links und rechts, nach grün und ultralinks, gegen die Kirche, aber auch gegen deutsche Alltagswelt. Er vermeidet dabei den vordergründigen Witz, sondern liebt eher die Wortspielereien, die sich erst im Nachhall offenbaren. Sein Humor ist hinterlistig. Die Gratwanderung ist daher schmal, Rebers aber beherrscht sie stilsicher.”
Gerd Lustig, Die Oberbadische, 12.04.2014

„Als Muntermacher gibt’s erst mal einen schlesischen Volkstanz auf dem Akkordeon, von da geht’s über den Fußball nach Katar, zu Erdogan, zur Ukraine und zur Bundeswehr („Wir sind im Krieg – bei Heckler & Koch knallen schon die Korken“). Und weil wir das offenbar alles ganz locker wegtolerieren, braucht es solche wie Onkel Andi, die Klartext reden.”  (s. Vollversion des Artikels)
Marion Klötzer, Badische Zeitung, 4.06.2014

zu: Predigt erledigt

„Nirgendwo ist es komischer und dabei so komplex gedacht, wenn Gutgemeintes, Glaube und Terror so erbarmungslos als nahe Verwandte erkannt werden. Reverend Revers ist nach wie vor die Referenzgröße des zeitgenössischen Kabaretts.”
Mathias Hejny, AZ-München,  16.01.2013

„Rebers der Unerschöpfliche … der Kabarettist, der die Journalisten, wie kein zweiter dazu verführt, Superlativ auf Superlativ zu schichten, findet die Lücken in jedem (Denk-)System. Und noch die Lücken in den Lücken, … und da brät er uns dann vollkommen ungepflegt mit seiner Dachlatte eins über und ruft damit bald das irrste Gelächter, bald aber auch ein Schweigen hervor, das in dieser Tiefe selten ist im Theater.“
Sabine Leucht, Süddeutsche Zeitung, 16.01.2013

„Rebers ist bissig, er ist böse, er ist grandios gut. ”
Alice Natter, Mainpost, 20.01.2013

„..Rebers ist eine verbale Urgewalt. Würde man sein aktuelles Programm mit einer Kinoszene vergleichen, wäre es wohl die Verfolgungsjagd in „Bullitt”. Mit dem kleinen, aber sehr bedeutsamen Unterschied, dass Hauptdarsteller Steve McQueen in der gut zehnminütigen Filmsequenz kein Wort spricht, Rebers aber es problemlos und mit der puren Gewalt des Wortes schafft, in zehn Minuten mit beißendem Spott ein ganzes Weltbild zu entwerfen, zu erklären und zu entlarven. Stichwort: Biowildlachs! Eine Abrissbirne auf zwei Beinen ist der 54-Jährige, der vor nichts und niemandem Respekt zu haben scheint und dessen Pointen so manches Mal haarscharf an juristischer Relevanz vorbeischrammen.”
Thomas Pütter, WAZ, 10.03.2013

„Schön, dass mal jemand aus Hannover kommt, der was drauf hat. Aber Andreas Rebers ist ja sowieso ein seltenes Exemplar: komisch, klug und kann Klavier. Und als Kabarettist gnadenlos. Gut.”
NRZ, Jörg Bartel, 12.03.2013   |   (Vollversion des Artikels)

„Ob gesungen oder gepredigt: Der provokante Aberwitz des deutlichen Wortes adelt Andreas Rebers als Bühnenkünstler, zu dessen perfidem Hintersinn man gerne ein „Ja und Amen” lacht.”
Jan-Geert Wolff, Allgemeine Zeitung Mainz, 23.03.2013 |   (Vollversion des Artikels)

Interview:  im Gespräch mit Sabine Oelmann |  ntv-online (26.03.2013)

Pressestimmen zu früheren Programmen

„Kunstvoll ins Schwarze: Kabarettist Andreas Rebers
In der Münchner Lach- und Schießgesellschaft blieb am Dienstagabend kein Auge trocken. Mit seinem Programm «Lieber vom Fachmann» traf der Kabarettist und Musiker Andreas Rebers voll ins Schwarze. Ob mit seinen Liebes- und Arbeiterliedern oder mit seinem «Güntertreffen», der gerade mit dem «Salzburger Stier» ausgezeichnete Rebers öffnete mit seinem kunstvollen Humor Herz und Kopf des begeisterten Publikums, das nicht mit Szenenapplaus sparte.Mittelbayerische, Donau online 16.02.2006Der Komödiant, der Musik und Worte wunderbar miteinander verwebt, greift mitten hinein ins Menschenleben, in den Topf der Wunschträume und des Irrsinns. Fliesenlegerweisheiten („Kunst der Fuge“), Pädagogen-Grundsätze – irgendwann marschiert das personifizierte Spiegelbild unseres gestrauchelten Ichs über die Bühne, und ganz nebenbei rutscht so manchen Politikern auch die Hose herunter.”   Süddeutsche Zeitung, 17.02.2006

„Auf dem Gipfel beissender Satire. Erst der Kabarettpreis, dann der Leistungsnachweis: In der ausverkauften Nürnberger Tafelhalle konnte sich das Burgtheater-Team beim abendfüllenden Gesinnungsanschlag des frisch gekürten Andreas Rebers die unterstellte Entwicklungssprungkraft des Münchner Musik-Satirikers, der so unverschämt Multikulti püriert, persönlich  bestätigen lassen. Das Solo „Auf der Flucht” ergibt über die ganze Distanz erst recht ein Glanzstück, mit dem der 51-Jährige zur Tücke eines Schramm, Hader und  Barwasser aufschliesst. …Überzeugend wie nie und abgefahren wie selten! ”     TZ München, 16.02.2006

„Der bereits körpersprachlich völlig  irre A-cappella-Rap Fliesenleger (Er macht aus jeder Ecke eine runde Sache) oder der Bademeister-Song (Unter den Fliesen liegt der Strand!) gehören zu den Kronjuwelen kabarettistischer Sangeslust.”     AbendZeitung, München, 16.02.2006

„Alles Wesentliche steckt in Liedern. Das Leben ist eben ein Chanson. Und so wie das Leben selten geradlinig in einem langen, ruhigen Fluss verläuft, so entfalten sich auch Andreas Rebers‘ Kabarett-Lieder: Mit gekonntem Aus-dem-Takt-geraten und Neben-der-Spur-spielen-und-stolpern: „Ich hab’noch eine Sil-be…ü-ber“. Das erinnert entfernt an ein charakteristisches Stilmittel von Helge Schneider, hat aber seine ganz eigene Qualität und Marke. Rebers benutzt die alten, bekannten Formen und Konventionen des Liedes, um sie ebenso kunst- wie lustvoll zu brechen und textlich mit den alltäglichen Absurditäten und Irrsinnigkeiten anzureichern.”
Kultur-in-bonn.de, 23.04.2007

„Mehr Deutschsein geht gar nicht. Dabei ist jeder Nebensatz politisch ein Knaller, jede Note eine herzerfrischend unangepasste Pointe. Selten so fassungslos gelacht. Großartig!”
Berliner Morgenpost, 7.06.2007

„Kategorie: HERRAUSRAGEND: Bei Andreas Rebers ist das alles so furchtbar wie sangbar, so niederträchtig wie aufpulvernd. Große Kunst, virtuos leicht und bissig serviert: Kein Wunder, dass er für seine liederlich lästerhaften Monologwonnen nun den Deutschen Kleinkunstpreis erhielt.”  TIP Berlin, 23.06.2007

„Er darf das, weil er mit seinem bisweilen bösen, beißhemmungslosen Spott auch vor sich selbst nicht Halt macht. Das verschafft ihm die Lizenz zu grenzüberschreitender Verlächerlichung. In Summe ist sein „Gegenbesuch” abermals eine blitzgescheite und über alle Zweifel erhabene, raffiniert durchkomponierte und unverfroren freche humoristische Gratwanderung. Sie muss ihn ja nicht gleich an die Spitze des Staates führen. Aber etwas öfter nach Österreich – das wäre schon schön.”
Peter Blau / kabarett.at / 18.01.2010

„Ein Akkordeon genannt „meine Strapsmaus“, ein Flügel namens „Steinway“, ein Kabarettist mit Namen Andreas Rebers und 100 Minuten Redezeit. Was gibt das unterm Strich? Eine Erweckung der Giftklasse A, eine Entdeckung mit vier Hauben, ein Ereignis erschütternder Natur. Wie wird sich dieser Mann in Zukunft noch steigern können? Zu Rebers’ neuen deutschen Arbeiterliedern ‘ lässt sich Polka tanzen und marschieren. Zu Ikea, Aldi, Tchibo oder zum Baumarkt, dem Sponsor des Abends.“
Neue Zürcher Zeitung / 6.11.2003

„Aus seinem Akkordeon zaubert er bayerische Gstanzln, die, vorgetragen von einem sehr Norddeutschen, an Eigenhumor kaum zu überbieten sind“   Ebersberger Zeitung / 5.04.2004

„Ganz bei sich und unübertrefflich aber ist Rebers, ein Bruder im Geiste seines österreichischen Kollegen Josef Hader, wenn er seine grandiosen Lieder am Akkordeon oder am Bösendorfer spinnt und dabei bis zu existenziellen Tiefen vordringt.“ Neues Volksblatt Linz„Minimalistisch pointiert komen seine Liedchen daher; er war mal Musikalischer leiter am Staatstheater Braunschweig. Sein Stimmungssong vom herrlichen Treffen aller Leute, die Günther heissen, ist die perfekte Satire auf jedes klaustrophobische Mir-san-Mir-Milieu.“
Der Tagesspiegel / 15.06.2001

„Hier agiert ein kabarettistischer Chirurg, der unbarmherzig auch die haarfeinsten Risse im Denkmodell zum entlarvenden Tabubruch weitet. Dazu gibts schräge Songs an Akkordeon und Klavier. Rebers wühlt. unbestechlich-akribisch in den Mülltonnen der Nation.”
Badische Zeitung

„Andreas Rebers bietet eine glänzende Mischung zwischen schwarztümelndem Heimatabend, behaglicher Boulevardposse und gallig-ironischem Kabarett“   Die Welt„Wer skurrile Geschichten mit Hintersinn liebt, auch schöne, aber politisch völlig unkorrekte Lieder; wer philosophische Einsichten in entwaffnend absurder Logik schätzt, kommt beim deutschen Solo-Kabarettisten Andreas Rebers rundum auf die Rechnung. Sie lautet: Wurzelziehen aus der Volksseele ergibt beste Unterhaltung. Oder wie Rebers es sagt: ,Man muß die Vorurteile modernisieren.”
Basler Zeitung

„Wie ein Wirbelwind fegt Andreas Rebers durch die Seele des Kleinbürgers, deckt Dächer ab von den Verstecken, und zerrt die darin verbarrikadierten, in Wunschträumen produzierten Leichen ans Licht. Sehr zum Amüsement der Gäste.” Pyrmonter Nachrichten

„Seine Mischung aus Unterhaltung, pointierter Satire, Poesie und Musik ist klug, kritisch, witzig und süffisant ohne verletzend zu sein, ist durchdrungen von zarter Poesie, der leisen Wehmut des Scheiterns und sanftem Irrsinn.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung