Irmgard Knef

„Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte.”

  Der Spiegel

Weitere Pressestimmen

Hauptpreis Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2017 an Ulrich Michael Heissig:

„Schwarzhumorig, schnodderig und ausgestattet mit vollendetem Wortwitz: Der in Sindelfingen geborene Regisseur, Autor und Schauspieler Ulrich Michael Heissig hat mit „Irmgard Knef”, der fiktiven Zwillingsschwester von Hildegard Knef eine dramatische Figur geschaffen. Diese habe sich zu einem lebendigen, eigenständigen Menschen entwickelt. Irmgard Knef werde seit mehr als einem Jahrzehnt (..seit 1999) vom Publikum geliebt und vom Feuilleton gefeiert.”
aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie  LOTTO Baden-Württemberg, vom 13.01.2017 
Preisverleihung am 25.04. | Stadthalle Biberach|Riss

Wie sich diese Irmgard, tattrig zwar, doch mit Feuer in den Augen, aus dem Sofa stemmt, wie die Stimme knarzt und schleppt, als würde sie einen Sack aus Wörtern hinter sich herziehen dabei die Vokale übers Pflaster holpern lassen: große Kunst! Irmgard Knef ist längst eine Figur eigenen Rechts. Und hält die Erinnerung an Hildegard, die mit den Jahren im Nebel verschwindet, am Leben. Wir freuen uns auf den Hundertsten. Mindestens.
Udo Badelt, Der TAGESSPIEGEL, 23.01.2016

Den Knef-Hit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ hat Irmgard Knef alias Heissig auch im Jubiläumsprogramm zum 90. Geburtstag dabei, wieder mit neuem Text versehen. Denn auch ein abgebrühter Bühnengaul wie Irmgard stellt sich letzte Fragen: „Mit 90 sag ich Euch leis’, ich weiß: Es bleibt nichts beim Alten, ich hab viele Falten, lang wird’s nicht mehr halten, bald werd’ ich erkalten – was gibt’s zum Schlussapplaus?“ Na, in dem Fall ganz sicher: rote Rosen.
Friedhelm Teicke, zitty – Berlin, 19.01.2016   | (zum Volltext hier)

Die Gags sind gut, raffiniert und sitzen wunderbar, die Geschichten – intelligent wie originell überzeichnete Alltäglichkeiten. Dazwischen gibt es witzig neu getextete Lieder, die als herzerfrischender Klamauk vergnügen.
Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 26.01.2016
Interview:  Frank Hermann im Gespräch mit Ulrich M. Heissig, Siegessäule Dezember 2015

Himmlisch! Ewigkeit kennt kein Pardon

Irmgard Knefs neues Programm im Kom(m)ödchen ist „Himmlisch“. Großer Beifall für die Knef(s) und für Heissig.”  Neue Rhein Zeitung, 25.09.2008

Der Katholizismus, die Zeugen Jehovas, „Sacro”-Aerobic, Wiedergeburt („Ich wär so gern in Indien eine Kuh”), Missionarsstellung und deftige Bonmots („Was dem Bayern seine Lederhose, ist dem Westfalen seine Niedertracht“) – für Irmgard ist die ungerechte Welt ein verzeihlicher Irrtum Gottes. Als Fabelwesen zwischen Göttin und Gespenst trällerte sie sich durch transzendente Ungewissheiten. Denn ihre Spottjahre im Dienste des Herrn haben sie eines gelehrt: „Die Ewigkeit kennt kein Pardon!” Ovationen.
Münstersche Zeitung, 1.03.2009

../Dass die Bühne, deren Bretter bekanntlich die Welt bedeuten, so zum himmlischen Ort erklärt wird, ist die ebenso schöne wie durchdachte Botschaft von Irmgard Knef. ../Ein Hallelujah für die „Bühne der verkannten Schwestern”, eine Hommage an die Kunst, die sich traut Sünde zu sein. 
Denn Pardon wird Paradiesen nicht gegeben, außer sie sind so himmlisches Welttheater.”   
Kieler Nachrichten, 8.08.2008

Irmgard Knef setzt ihr Bühnenleben im Jenseits fort.
Heissigs Stärke ist die Bearbeitung und Erweiterung des Vorhandenen, damit erzeugt er seine größten Lacher. Hier versteht jemand sein Handwerk und verteidigt eine bereits tot gemunkelte Bühnenfigur.   
Berliner Zeitung, 21.01.2009

Jenseits von Eden – Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass „Himmlisch“ nicht wirklich der letzte Teil der Tetralogie „Der Ring des Nie-Gelungen“ bleibt. Irmgard Knef hat noch viel zu sagen. Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht? 
Peter Blau / kabarett.at  2.10.2009  – Österreich-Premiere(n)Kritik

Ein Knef-Klon erster Güte
Heissigs Texte sind so intelligent wie witzig… Bei aller Komik entfaltet sich ein merkwürdig nostalgischer Zauber, dem sich das Publikum kaum entziehen kann. 
Gerd Blase / Rhein-Main-Zeitung 8.10.2009

Ich, Irmgard Knef

Heissig hat der berühmten Hilde eine gar nicht berühmte, noch dazu eineiige Zwillingsschwester angedichtet. Eine aufgeräumt-skurrile, schlagfertig gelungene One-Man-Show, in der Heissig reale historische Begebenheiten aus der Karriere der wahren Knef mit der Hinterhof-Biografie ihrer fiktiven Verwandten konterkariert. Ein herzlich gelungenes Programm.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.3.2000

Urkomisch und tragisch zugleich. Eine Meisterleistung, grandios! Ergreifend und zum Heulen gut! Entdeckungen wie Irmgard Knef sind so rar wie ein Sechser im Lotto. 
WZ, 19.4.2000

schwesterseelenallein

Ulrich Michael Heissig hat seine Kunstfigur mit Liebe geformt und es dabei verstanden, ihre / seine eigene kluge Persönlichkeit zur Geltung zu bringen. ..und es nicht versäumt dem grossen “Hildchen“ zu huldigen. Darum feierte das Publikum sein “Irmchen“ mit allem Recht triumphal und liess es erst nach drei kräftezehrenden Zugaben von der Bühne. 
Neue Zürcher Zeitung, 8.10.2004

„Eine singende Loser-Diva, eine stolze alte Schachtel schießt mal lakonisch und auch mal bitterböse bis schwarzhumorig aus dem Hinterhalt. Und mühelos füllt sie mit ihrem herrlich abgetakelten Glamour die Bühne – von der ersten Sekunde an höchst präsent und am Ende begeistert beklatscht.“  FAZ, 18.1.2003

Die letzte Mohikanerin

„Nach „Auferstanden aus Ruin” und „schwesterseelenallein” zeigte Irmgard sich beim neuen Programm im Gallus-Theater als endzeitliche Wanderin durch den Sanierungsfall Deutschland. Da erklingen mitunter die erschreckendsten Beispiele deutschen Chansons, mutiert zu bitterbösen Satiren: „Mein Freund, der Wimperfabrikant, ist tot”. Im genialen „Rente” zur Melodie von „Fever” nimmt Irmgard die Pensionierung nicht vor 90 vorweg. Dann merkt man zwischen allen Lachern…: Die „Mohikanerin” ist eine gelungene Geschichtsstunde für Deutschland.  
Frankfurter Rundschau 23.01.2006

Liebevoll-bitterböses Kabarett
BZ am Sonntag, 22.5.2005

„Für alle, die Irmgard Knef noch nie live erlebt haben, sei sicherheitshalber festgehalten: Mit billiger Travestie oder spöttischer Parodie hat diese Figur nichts zu tun. Sie ist vielmehr der schillernde Mittelpunkt einer nostalgischen Hommage mit Großmutterwitz. Ein erstaunliches Kleinkunstwerk: zart moussierendes Amüsement für gehobenste Ansprüche.”
Peter Blau / kabarett.at 25.11.2005

„Die allerweil zu kurz gekommene Knef alias Ulrich Michael Heissig nimmt sich als talentierte Plaudertasche kein Blatt mehr vor den Mund und gibt einen schwarzhumorigen Abend voller Mutter- und Aberwitz mit der Abgeklärtheit einer 80jährigen Diva, die sich noch mit Grandezza auf eine Heizdecke sinken lässt. Und allein schon für ihre im Pathos getränkte Rauchglasstimme mit dem vollmundigen Cognac-Schwenker-Aroma sollte es für sie – um im Bild zu bleiben – ‚rote Rosen regnen‘. ” 
Kurier 25.11.2005

„Das ist mehr als eine perfekte Parodie: Eine hinreißende Hommage an die Knef, eine selten gesehene Auseinandersetzung mit dem Altwerden und ein Abend voller Swing, Herz und Eleganz!”   
Badische Zeitung, 17.03.2006