Irmgard Knef

„Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte.”

  Der Spiegel

Weitere Programme

NATÜRLICH WEITERHIN IM REPERTOIR:

Der Ring des Nie-Gelungenen

BEST OF IRMGARD KNEF

Keine Angst – Wagner spielt keine Haupt-Rolle – auch nicht vier abendfüllende Opern – sondern Irmgard Knef mit dem Schönsten aus ihren vier musikalisch satirischen Songshows.

Ihre Hits wie „Loveparade im Altersheim“ – „Für deine Pommes will ich Fritteuse sein” – „Das Lied von den dornigen Pflanzen”, die Ballade von „Der letzten Trotzkistin” oder die Ode an ihren Lover „Paul von Shell” – präsentiert sie noch einmal voller Verve.

Irmgard Knef, sympathische Verwandte der deutschen Nachkriegs-Ikone schwesterlichen Grades, präsentiert auf vielfachen Wunsch ihre musikalisch und wortkünstlerischen Highlights. Sie zeigt das Beste aus dem reichlichen Angebot ihrer Chanson-Kabarett-Jazzabende von 1999 bis 2012!
Nach einer großen, turbulenten Zeit als nachtaktive Berliner Entertainerin mit Show-Biss macht sich Irmgard Knef nun auf zu ihrer ersten (!) Best-of-Tournee.

Seit der Spiegel sie zum „brisantesten Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte” erklärte, ging es mit der einst vom Glück übersehenen Allround-Künstlerin bergauf und eine einzigartige Alterskarriere im gesamtsprachigen „deutschsprachigen Middle-Europe” wurde der verkannten Berlinerin zur späten künstlerischen Genugtuung!
Wer sie bisher übersah, versäumte oder fehl einschätzte, hat nun die Gelegenheit die Gipfel ihrer kabarettistischen Kür kennen zu lernen. Wer sie immer wieder gerne sieht, wird sie bei einem kurzweiligen Abend begleiten, besuchen und besichtigen können. Ein Abend über Gott und die Welt, junge Männer, reife Diven, Sex und Politik.

Eine One-Woman-Show gespickt mit schwarz- und galgenhumorigen Zeitzeugenberichten einer swingenden Trümmerfrau. Irmgard Knef zieht ihre ganz eigenen Bahnen und Kreise.

Der Kreis ihres Künstlerinnenlebens, den sie kokettierend den „Ring des Nie-Gelungenen“ nennt wird dabei zur Runden Sache. Amüsement garantiert! Lachen auf einem anderen Niveau – sowieso!

Bitte einen Schirm mitnehmen – falls es im Saal rote Rosen regnet!!!

Song-Showkabarett
von und mit Ulrich Michael Heissig

Prost Weihnacht!

DAS ETWAS ANDERE WEIHNACHTSPROGRAMM

Wenn man wie Irmgard Knef Dutzende Weihnachtsfeste von 1933 bis zum erst kürzlich abgestatteten Bethlehembesuch bewusst miterlebt und gefeiert hat, kann man was erzählen. Ganz vorweihnachtlich unsentimental präsentiert die Grand Dame des frechen Show-Biss ihr neues Weihnachts-Special.
Irmgard Knef – die plausible Schwester – der berühmten Hildegard und wunderbare Kleinkunsterfindung begeht ihre bis dato erste Vorweihnachtsfeier gewohnt cool, originell, geistreich und galgenhumorig. Neben jazzigen Liedern und komisch vorgetragenen Weihnachtsgeschichten wird bei Irmgard Knef auch immer scharf aus der schon etwas steifen Hüfte geschossen.
Mit rauchig whiskyzarter Stimme präsentiert die alternative Weihnachtsfrau einen swingenden, frech-fröhlichen Kabarettabend mit groovigen Christmas-Songs, komischen und unerhörten Weihnachtsliedern. Kabarettklassiker zum Thema und unbekannte Lieder werden präsentiert und eigenwillig interpretiert. Selbst ihre größten Erfolge stellt sie unter einen weihnachtlichen Blickwinkel.
Diese One-Woman-Show steckt – im Gegensatz zu den meisten Weihnachtsmärkten – voller Überraschungen und unbekannten Angeboten. Alles in allem: 24 Geschichten und Songs, die einen unvergleichlichen klingend-satirischen Adventskalender ergeben.
Mit Irmgard Knef vergeht die Wartezeit auf’s Christkind wie im Fluge. Noch nie gab es so coole Krippen-Betrachtungen mit jazzigen Engelgesang! Munter und voll witziger Mitteilungswut unterhält die Ausnahmekünstlerin alt und jung.
O du Fröhliche – könnte auch ein Lied über Irmgard sein! Eine komödiantische Weihnachtsfeier in der auf das Leben angestossen wird: Aber Irmgard Knef hebt die Glühweintasse nur um sie gegen ein herbes Pils zu tauschen:
Prost Weihnacht! von und mit Ulrich Michael Heissig

Himmlisch! Ewigkeit kennt kein Pardon

SONG-SHOWKABARETT

Nach über zehn Jahren furioser Alterskarriere vollendet Irmgard Knef mit ihrem 4. Programm „Himmlisch!“ – Ewigkeit kennt kein Pardon ihre vierteilige One-Woman-SoloShow-Tetralogie „Der Ring des Nie-Gelungenen“.Nach „Ich Irmgard Knef“ ( 1999), „Schwesterseelenallein“ (2002) und „Die letzte Mohikanerin“ (2005) macht sich die rüstige Grande Dame des halbseidenen Showbiss ( Motto: Lieber Southern Comfort als Nordic-Walking) in „Himmlisch“ – Ewigkeit kennt kein Pardon nunmehr endgültige Gedanken um ihre langfristige Zukunft und stellt als überzeugte Skeptikerin die Ewigkeitsangebote der Religionen auf den Prüfstand: Wird sie in absehbarer Zeit Halleluja singen – oder kommt sie doch noch mal wieder, z. B. als Ochse oder heilige Kuh? Wie nichtig ist im Nirwana das Nichts?Für Irmgard eine Situation wie kurz vor den großen Ferien: Da will man ja auch wissen, wohin die Reise geht. Kann man sich eigentlich auch noch nachträglich für die Mitgliedschaft in einem Club entscheiden und sozusagen kurzfristig umbuchen? Und wie sieht in ihrem Fall eine Reiserücktrittsversicherung aus?Vorläufig übt Irmgard sich schon mal in der Rolle eines Engel wider Willen, der lieber mit Cole Porter oder Burt Bacharach jazzt, swingt und bluest, als brav die Harfe zu zupfen. Und natürlich eckt sie damit im katholischen Himmel genauso an, wie im islamischen Paradies.Geradezu verjüngt berichtet Irmgard aus himmlischer Perspektive mit Berliner Schnauze und Knefschem Esprit von ihren Dies- und Jenseits- Erfahrungen, nimmt ihr Publikum mit auf eine kabarettistische Himmelsreise – und präsentiert Songs mit Ewigkeitsanspruch – höllisch gut.Postmortale knefeske Burlesque mit viel Musik
von und mit Ulrich Michael Heissig
Regie: Herr EngelPremiere: 23.09.2008 Düsseldorf | Kom(m)ödchen

Die letzte Mohikanerin

Irmgard Knef, Jahrgang 1925, fiktives und höchst lebendiges alter ego der realen Hildegard Knef denkt nicht ans Aufhören: Als engagierte Vertreterin des „alten” Europa greift sie erneut zum Mikrophon und präsentiert ihr drittes Soloprogramm.

Hildes „jahrzehntelang verleugnete Schwester“ entpuppt sich dabei als „angry old lady”. Ausgestattet mit dem Galgenhumor einer Trümmerfrau und der Attitude einer Grande Dame des halbseidenen Showbiz, bezieht sie als eine der letzten Vertreterinnen der Flakhelfer-Generation eindeutig kabarettistisch Stellung.

Musikalisch bewegt sie sich dabei voll auf der Höhe der Zeit, swingt ohrwurmtaugliche Neukompositionen von Rainer Bielfeldt und Thomas Zaufke, aber auch jazzige Standards und – Knef-Hits. Natürlich textlich und musikalisch völlig neu gestaltet.

Irmgard spürt „Knefscher“ Weltsicht nach und setzt – über die unkonventionelle Hommage hinaus – völlig eigene satirische Akzente. Ähnlich und doch ganz anders faszinieren an Irmgard die Konsequenz ihrer Darstellung, die Spannung zwischen Wiedererkennung und Neu-Entdeckung, ihre Eigenständigkeit und Abgrenzung vom großen Vorbild.

In Irmgards Geschichten voller Mutter- und Aberwitz entwickelt sich ihre schwarzhumorige Komik aus dem stilvollen Mißglücken einer einzigartigen Karriere. Mit unerhörter Grandezza noch am Rand des Abgrunds, bleibt sie bei aller Katastrophenstimmung: Eine unverbesserliche, hoffnungslose Optimistin.

Nach „Ich, Irmgard Knef – Aufgestanden aus Ruin“ (1999) und „Irmgard Knef: Schwesterseelenallein“ (2002) ist „Irmgard Knef: Die letzte Mohikanerin“ der dritte Teil der Irmgard Knef-Tetralogie „Der Ring des Nie-Gelungenen“, die 2008 mit „Himmlisch! Ewigkeit kennt kein Pardon” vollendet wurde.

von und mit Ulrich Michael Heissig
Premiere: 20.05.2005 Bar jeder Vernunft, Berlin

Wie ’ne Wienerin – Berliner Blut an Wiener Luft

Irmgard Knef, die Grand Dame des Kabarett-Chanson fühlt sich wie keine andere deutsche Künstlerin in Wien pudelwohl und mittlerweile auch fast schon zu Hause.
5 Jahre nach dem großen Erfolg ihres ersten Wien – Programms „Mein Wien” präsentiert die rüstige Pensionistin mit großem Nachnamen, preußischen Mutterwitz und österreichischen Schmäh ein neues Wien – Programm.
Sie fühlt sich „Wie ´ne Wienerin” – so der Titel der neuen Show, die Ö1 im Radiokulturhaus präsentiert.
Altbekannte Wiener Lieder im neuen Gewande, verjazzt, neu betextet, neu aufgelegte Klassiker aus den Goldenen Jahren des Wiener Kabarett und eigens für Wiener neu komponierte Lieder werden vorgestellt. Betrachtungen über die Schwierigkeiten als Piefke in Wien Fuß zu fassen fehlen ebenso wenig, wie ihr Kampf um das Begreifen und Sprechen des Wiener Dialekts.
Ihr Lebensgefühl als Kudamm-Madame im Wurstel-Prater oder als Kreuzbergerin, die in den Wiener Gemeindebau übersiedelt, wird sie ebenso zur Sprache bringen, wie Betrachtungen von Außen auf das Innerste der Wiener Seele.
Erleben Sie einen charmanten, humorvollen Abend voll Berliner Blut an Wiener Luft.
„Wie ´ne Wienerin” fühlt sich Irmgard Knef – wenn sie auch immer wieder an sprachliche Grenzen und anderes Trennendes stößt.

Ein Abend zum Lachen, Schwelgen, Zustimmen und Freuen!!

Jazz-Chanson-Kabarett- Abend
von und mit Ulrich Michael Heissig

Premiere: 12. | 13.10.2012 Wien | Radiokulturhaus
Deutschland: 9.02.2013 Berlin | Die Wühlmäuse