Andreas Rebers: Dieter-Hildebrandt-Preis-2018

Pressemitteilung 08.03.2018

Dieter-Hildebrandt-Preis an Andreas Rebers
Der Kabarettist Andreas Rebers wird mit dem Dieter-Hildebrandt-Preis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

Mit dem Dieter-Hildebrandt-Preis wird anspruchsvolles politisches bzw. dezidiert gesellschaftskritisches Kabarett ausgezeichnet. Entscheidend für die Beurteilung sind das bisherige Schaffen und die aktuellen Leistungen der Kabarettistinnen und Kabarettisten. In die Auswahl kommen Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.

Die Begründung der Jury
Mit Andreas Rebers wird ein Häretiker ausgezeichnet, der es meisterhaft versteht, die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt zu stellen. Allein schon diese bemerkenswerte künstlerische Konsequenz macht ihn zu einem Solitär in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft.
Rebers ist nicht nur ein präziser intellektueller Analytiker, er ist auch ein hervorragender Musiker, Dichter und Literat. Dabei versteht er es meisterhaft, nicht an der Oberfläche zu kratzen, sondern große politische Themen so lange auf das Leben der kleinen Leute herunterzubrechen, bis es wirklich weh tut.
Wie gut, dass Rebers, bevor er sich vor 20 Jahren in München dauerhaft niederließ, als Revolutionspraktikant in Portugal, Bauarbeiter im Irak und Unterhaltungsmusikant auf Schützenfesten, Silberhochzeiten und Schlimmerem die „Stahlgewitter des Volkes“ durchlebt hat.
Das hat seinen trockenen Humor krisenfest werden lassen und ihn zum Frohsinnslegastheniker im besten Sinn des Wortes gemacht. Dabei versteht er sich als Clown des Volkes und nicht als Narr der Herrschenden. Ein Satiriker der Giftklasse A

Andreas Rebers wuchs im niedersächsischen Weserbergland auf. Während des Studiums an der Universität Hannover ergaben sich Kontakte zur freien Theaterszene und zum Kabarett. 1984 bis 1988 studierte er bei Thomas Aßmus Akkordeon. Nach seiner Zeit als musikalischer Leiter des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig war er zwei Jahre Ensemblemitglied bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Seit 1999 ist er mit seinen kabarettistischen Programmen in ganz Deutschland unterwegs.

Die Verleihung findet am 23.04. im Literaturhaus München statt
Laudator: Gerhard Polt

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