Matthias Deutschmann
„Deutschmann - das ist satirische Wertarbeit, jedes Programm ein Höhepunkt politischen Kabaretts...“Süddeutsche Zeitung
Programme
Propaganda à la carte
oder Bye, bye democrazy
Der amerikanische Kapitalismus fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Demokratie. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hat die Ruinen des alten Athen besucht und in der untergehenden Sonne von einem Wendepunkt der westlichen Zivilisation gesprochen. Die natürliche Intelligenzbestie Peter Thiel hat sein unternehmerisches Unbehagen auf den Punkt gebracht: „Ich glaube nicht mehr daran, dass Freiheit und Demokratie kompatibel sind.“ Peng! Gesucht wird eine Alternative zum realexistierenden Staatswesen, mit seiner wuchernden Bürokratie, seinen deprimierenden Regularien, seiner Geldverschwendung und seiner mangelnden Effizienz. Das riecht nach Revolution und eines ist gewiss: sie kommt nicht von links!
In Deutschland haben wir eine marode Hauptstadt, eine vergammelte Infrastruktur und ein kaputtes Rentensystem. Stimmt. Aber es gibt die Rheinische Lebensversicherung: „Et kütt, wie et kütt und hätt noch emmer joot jejange“. Kann es sein, dass uns diese Versicherung gekündigt hat? Wir sollten darüber reden!
Wer noch politisches Kabarett machen will, der hat es mit einer Überdosis an toxischen Themen zu tun. Das Ende der Welt, wie wir sie kannten, galoppiert heran und natürlich ist es die vornehmste Aufgabe des Kabaretts, den einen oder anderen apokalyptischen Reiter aus dem Sattel zu schießen. Das Publikum hat ein Recht auf gute Unterhaltung!
In Deutschland rattert die Reichsgeisterbahn durch die Köpfe. Ein gefühltes 33 steht vor der Tür. Aber wer wird Germany’s next top modell? Welcher traumatisierter Weltkriegsvegetarier erfüllt sich diesmal seinen Lebenstraum? Oder muss es endlich mal eine Frau sein?
Ich treffe Volksvorsorge und habe einen Verein gegründet: „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat e.V.“ Sie können Mitglied werden. Wir machen Schießtraining in der Schweiz, haben eine Ethikkommission und benutzen eine Führerfrüherkennungssoftware aus eigener Herstellung.
Passen Sie gut auf sich auf: Es gibt noch was zu lachen!
Matthias Deutschmann
Pressestimmen
In einem Land, dem es an der Kraft gebricht, Ideen umzusetzen, die es nicht hat kann nicht mal mehr der Dichter den Denker ermutigen. Vor Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen” hat sich das deutsche Fußball-„Sommermärchen”geschoben, „Propaganda à la carte” zeigt, daß die leisen Töne oft die klugen Töne sind.
Sein Wortwitz, seine tiegfgreifenden Pointen, seine Hintergründigkeit basierend auf einem ungeheuren Wissen – das sucht seinesgleichen.
Deutschmann zieht bissige, kluge und bisweilen sarkastische Bilanz auf eine Weise, wie es selten geworden ist auf deutschen Kabarettbühnen. Denn bei Deutschmann, der auf der Bühne steht, seit Franz Josef Strauß Kanzler werden wollte, gibt es keine Mätzchen, keine Albernheiten und Geplänkel.
Deutschmann – das ist satirische Wertarbeit,
jedes Programm ein Höhepunkt politischen Kabaretts …
Biografie
Matthias Deutschmann
Matthias Deutschmann, geboren am 16. September 1958 in Betzdorf, zog 1973 nach Südbaden um und begann 1977 in Freiburg ein Studium.
Ab 1979 beschäftigte er sich mehr und mehr mit dem Kabarett und trat zunächst als Mitglied verschiedener Kabarettgruppen auf. 1989 zog er nach Berlin um und begann nun auch Soloprogramme vorzutragen. 1991 kehrte er nach Freiburg zurück. Deutschmanns Markenzeichen ist das Cello, das er in seinem Programm als lyrischen Kontrapunkt zu seinen oft giftigen Pointen einsetzt.
„Beim Einstieg ins Kabarett haben Sammy Drechsel von der Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit einem Workshop im Studium Generale der Universität Freiburg (1979) und Hanns Dieter Hüsch mit seinem Programm „Enthauptungen“ geholfen. Tiefe Einblicke ins professionelle Kabarett gewährte mir der Patron des Düsseldorfer Kom(m)ödchens Kay Lorentz. Abgründe des Genres konnte ich durch einen Besuch bei Wolfgang Neuss 1984 ausloten. Mit Reinhard Hippen vom Deutschen Kabarett Archiv bin ich tief in die Geschichte des politischen Kabaretts abgetaucht und mit Matthias Thiel setze ich seit Jahren diese Tauchgänge fort. Nicht vergessen sein soll die Unterstützung durch Klaus Meier, der von 1988 bis 2014 meine Tourneen organisierte. Seit 2020 vertritt mich die Agentur Marion Wächter.”
Alle Programme
2025 „Propaganda à la carte”
2024 „Wem die Stunde schlägt – 60 Minuten mehr Demokratie wagen”
2022 „Mephisto Consulting”
2021 „900 Jahre sind genug” – Die Freiburg-Gala, Deutschmann und das Silver 2020 „Notwehr für Alle!”
2015 „Wie sagen wir`s dem Volk?”
2013 „Eurocalypse now!”
2010 „Deutsche, wollt ihr ewig leben?”
2007 „Die Reise nach Jerusalem”
2004 „Staatstheater”
2001 „Streng vertraulich”
1999 „ Finalissimo”
1998 „Bunter Abend für Revolutionäre”, zusammen mit Georg Schramm und dem Pianisten Helmut Lörscher
1993 „Wenn das der Führer wüsste”
1992 „Das kleine Fegefeuer”
1990 „Solo für Deutschmann”
1989 „Amokoma mit Christian Kuhnert”
1987 „Einer flog über’s Grundgesetz”
1986 1. Solo „ Eine Schnauze voll Deutschland“
1985 Programm „Blinder Alarm” mit der Under Cover Combo
1984 Texter für das Düsseldorfer Kom(m)ödchen
1984 Executive Cabaret
1980 – 83 Studentenkabarett Schmeißfliege
Tourplan
Matthias Deutschmann
Beginn 19:30 Uhr
Matthias Deutschmann
Ort während Bürgerhaus-Umbau
VVK folgt
Beginn 19:30 Uhr
Pressematerial
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